Kultstaetten Kroatien

VepricAuf einer Lichtung auf Velebit, in der Nähe des Ortes Krasno, befindet sich die ehemalige Pfarrkirche der Jungfrau von Krasno, die heute auch als Wallfahtsort bekannt ist.

Im Ort Vepric in der Nähe von Makarska finden religiöse Feierlichkeiten am 8. und 9. August statt.

In der kleinen Stadt Sinj in Cetinska Krajina wurde im 17. Jahrhundert die heutige Wallfahrtskirche der Jungfrau von Sinj gebaut. Das alte Bild der Barmherzigen Jungfrau, das in der nahen Kultstätte in Sinj verhert wird, ist ein Werk des unbekannten Künstlers vom Ende des 15. Jahrhunderts. Gepilgert wird den ganzen Sommer, besonders aber zur Mariä Himmelfahrt.

Aljmas - Im Dreiländereck Slawonien, Backa und Baranja liegt an der Stelle. Die bis zum September 1991 "lebten", als sie total zerstürt wurden. Aber in den Trümmern blieb die Statue der Muttergottes erhalten, die nach dem Exil in Osijek nach Aljmas zurückgekehrt ist., wo sie seit 1997 wieder die Pilger versammelt. Die grüßte Zahl von Gläubigen versammelt sich zu Mariä Himmelfahrt und zu Mariä Geburt.

Kultstätten anderer Heiligen: Dubrovnik - Hl. Blasius; wird am 3. Februar gefeiert; die Kultstätten auf den Inseln Hvar und Korcula werden zwischen Palmsonntag und Ostern besucht.

Marija Bistrica
Marija Bistrica - die Kultstätte der Mutter Gottes im Zagorien, die etwa 40 km von Zagreb entfernt ist, ist die älteste und berühmteste marianische Kultstätte in Kroatien und das Ziel mehrerer hunderttausenden Pilger, das vor allem durch eine wundertätige Skulptur von Maria und Jesus berühmt wurde.  Die Kirche wird seit 1334 erwähnt. Der gesamte Komplex steht im Geiste des mitteleuropäischen "Historizismus".Es wird gepilgert vom Pfingsten bis zur Mariä Geburt.

Der bekannteste katholische Wallfahrtsort Kroatiens blickt auf eine lange Tradition zurück. Die Marienkirche aus dem 14. Jh. in der sich die wundertätige Bildsäule der Muttergottes von Bistrica aus dem 16. Jh. befindet ist das Hauptziel der Pilger. Traditiononell kommen zahlreiche Pilger zumeist zu Fuß.

Der Komplex der Wallfahrtskirche der hl. Maria von Bistrica (bereits 1334 erwähnt) wurde in den Jahren 1878–83 vom Architekten Hermann Bollé im Stil des romanischen Historismus umgestaltet: Gotik und Barock, florentinische und deutschen Renaissance bilden charakteristisches architektonisches Ensemble.

Trsat - Auf dem Berg Trsat in Rijeka befindet sich die Pfarrkirche des hl. Georg, die im 13. Jh. gebaut worden ist. Auf dem naheliegenden Hügel stehen das franziskanische Kloster und die Kirche der Maria von Loretto, die Kultstätte der Barmherzigen Jungfrau Maria von Trsat und der berühmteste kroatische marianische Wallfahrtsort, einer der ältesten in Kroatien, zu dem von der Stadt Rijeka 561 Stufen führen. Gepilgert wird im ganzen Sommer, besonders aber zur Mariä Himmelfahrt.

VOTIVKIRCHE DER HL.MARIA VON TRSAT UND FRANZISCANERKLOSTER

Im Zentrum von Trsat, auf dem Frankopan Platz, 135 m über dem Meeresspiegel befindet sich die Kirche der Hl.Maria von Trsat-das älteste kroatische Heiligtum der Mutter Gottes, mit ständiger verehrung der Hl.Maria. Über die Enislehung dieses 700 Jahre alten Wallfahrtsortes, sagt eine Übergabe, das Heim Gottesmutter wurde aus Nazaret (10.05.1291) übergebracht, dann wrde es nach Loretto (10.12.1294) gebracht. Wegen des Verlustes des Heiligen Hauses, schickte der Papst Urban V. im Jahre 1367 den untrstlichen Trsatern ein Gemälde mit der Gestalt der Jungfrau Maria und Jesus, dem wunderstatige Macht zuges prochen wurde. Frankopani erbanteten zuerst die Kirche Mutter Gottes und den Kloster,  die wurden später noch erneuern und erweitern. Das baroche Aussehen bekamen die heutige Kirche und der Kloster nach dem Jahr 1641, als die Umardnung von Grund auf Nikola V.Frankopan ermöglichte. Die Kirche Mutter Gottes zieren heute Altargemälde der Hl.Michael, die Hl. Katarina und der Hl. Nikolaus, manieristisches Malers aus der Schweiz, des Franziskaners Serafin Schon und andere bekannten Kunstler aus dem 17 und 18 Jahr. Gleich daneben befindet sich der Franziskanerkloster. Seit  mehr alls fünf hundert Jahren leben hier die Hter des Wallfahrtortes und dienen auf verschiedene Art und Weise. Im Kloster und in der Schatzkammer befinden sich viele wertvolle Sachenm zB. Gemälden bekannter Maler, Manuskripte, Altare, aus Marmor, Reliquiare, Kerrzenstander, Kelche. In der Votivkapelle gipt es Gaben aus dem 19.Jh.bis auf heute.

TrsatDIE KIRCHE DES HL.GEORG (JURAJ)

Wenn man vom Frankopan Platz in Richtung Nordwesten weitergeht, erblickt man die Kirche des Hl.Georg. Sie wurde Mitte des 13. Jahrhunderts seitens der Fürsten von Krk, die später, im 15. Jahrhundert, Frankopani ernannt wurden, erbaut. Die Kirche wurde sogar im Gesetz von Vinodol (1288), einen der ersten juristischen Dokument in Europa, erwähnt. In der Kirche gibt es die Altare des Hl.Sebastian und Mutter Gottes von Karmel. Die Kapelle des Hl.Dizma (Desmond) wurde dazugebaut.

Međugorje ist eine Ortschaft in Bosnien-Herzegowina. Es liegt im kroatisch besiedelten Teil der Herzegowina. Seit dem 24. Juni 1981 soll dort die Gottesmutter („Gospa“) erscheinen und Botschaften verkünden, die von Frieden, Glauben, Umkehr, Gebet, Fasten und Buße handeln. Jeden 25. des Monats, so wird berichtet, gebe die Muttergottes eine Botschaft für die ganze Welt bekannt. Bis zu einer Million Pilger besuchen jährlich diesen Ort mit 4.300 Einwohnern. Glaubenszentrum ist die St. Jakobus Kirche im Ort, wo regelmäßig eucharistische Anbetungsstunden gehalten werden und ein geistliches Programm für die Pilger angeboten wird.

Viele haben auf verschiedenste Weise versucht, die Seher über die Gestalt der Muttergottes zu befragen, wie auch allgemein über das, was in der Gemeinde von Medjugorje geschieht. Am erfolgreichsten war hier Fra. Janko Bubalo, Mitglied der franziskanischen Provinz der Herzegowina und Schriftsteller. Er hat die Erscheinungen von Medjugorje von Anbeginn mitverfolgt. Jahrelang kam er nach Medjugorje, um Beichte zu hören, und hat auf diese Weise Erfahrungen über die Geistigkeit von Medjugorje gesammelt. Das sichtbare Ergebnis dieser Arbeit ist sein Buch "Tausend Begegnungen mit der Muttergottes in Medjugorje" (1985). Es erlangte Weltruhm und erhielt einen Preis. In diesem Buch, das seine Erfahrungen beschreibt, kommt die Seherin Vicka zu Wort.

Neben diesem Gespräch hat Fra. Janko über die gleichen Dinge auch mit anderen Sehern gesprochen, veröffentlichte aber nur das Gespräch mit Vicka, da sie am umfangreichsten auf seine Fragen geantwortet hatte. Alle anderen Seher haben sich in keinen Punkten wesentlich von ihr unterschieden. Wie er bezeugte, hat er mehrere Male mit allen Sehern über die Gestalt der Muttergottes gesprochen und nichts ohne ihre Einwilligung veröffentlicht.